Montags-ABC: „B“

B wie Beruf. Mein (ehemaliger) Beruf, der leider nicht mein Traumberuf war und schon gar nicht von mir ausgesucht wurde. Seinerzeit haben meine Eltern bestimmt, was ich werden soll … ohne Rücksicht darauf, ob ich dafür geeignet bin, geschweige denn, ob ich damit glücklich werde. Keine Ahnung, ob das 1965 so üblich war. Widerspruch war jedenfalls nicht drin.

Heutzutage undenkbar, oder? Jeder muss doch dem Job nachgehen, den er gerne macht. Immerhin muss man darin bis zur Rente arbeiten. Selten, dass jemand einen zweiten Beruf erlernt,
Ich habe nach ca. 4 Jahren im ungeliebten Beruf zum Glück die Chance bekommen, mich noch einmal in einem anderen Beruf beweisen zu können. Zwar auch nicht mein Traumberuf, aber immerhin etwas, was meiner Neugier entsprach und mich dementsprechend forderte.

Habt ihr euren Wunschberuf erlernt und übt ihr ihn aus?

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6 Kommentare zu “Montags-ABC: „B“

  1. Leider habe ich meinen Wunschberuf nicht erlernen dürfen.
    ich wäre gern Ärztin geworden. Das scheiterte schon mal daran, dass meine Eltern meinten für ein Mädchen sei Matura ein Unding und Studium sowieso.
    Dann wollte ich Krankenschwester werden, aber auch das haben meine Eltern für nicht das Richtige gehalten.
    Und da ich meinen ersten Mann dann sehr jung kennen gelernt habe, der auch der Meinung war, dass eine Frau einen Beruf haben sollte, bei dem sie bei der Familie und nicht im Dienst sei, war das eben auch sehr schnell nur noch ein Wunschtraum.
    Die Jobs die ich später hatte, hab ich zwar gern gemacht, aber mein Traum waren sie nicht.

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    • Wenn ich das so lese, so scheint das das Los unserer Jahrgänge gewesen zu sein 😕 Es sei denn, man hatte von vorneherein den Wunsch Hauswirtschafterin, Schneiderin oder Köchin zu werden. Mich hat man in die technische Richtung gedrängt, nur weil Papa bei Zeiss gearbeitet hat und Töchterchen so bequem untergebracht werden konnte. Nächste Woche gibt’s unter „C“ mehr dazu.

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  2. Eigentlich wollte ich Hebamme werden. Das konnte man damals aber erst ab 18 Jahren. So lernte ich halt wie jedes 2 Mädel in meinem Alter Bürokaufmann. Als ich die Lehre abgeschlossen hatte, da brauchte man ganz neu für Hebamme die Matura. Nun, die hatte ich nicht. So absolvierte ich 2 Jahre in einem Krankenhaus die Ausbildung zur Heilmasseuse. Dann bekam ich meine 3 Kinder und einen Bandscheibenvorfall. Also Heilmasseuse adee. Danach ging ich wieder zur Abendschule und machte eine Ausbildung zur Frühkindererziehung und begleitende Kinderpädagogin. Nun arbeite ich in einer KITA und es macht mir eigentlich riesigen Spaß mit den kleinen sehr ehrlichen Menschen durch den Jahreskreis zu marschieren.

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    • Okay, du bist zwar nicht exakt das geworden, was du wolltest, aber immerhin bist du ungefähr in der Richtung geblieben: kleine und große Menschen 😊 (na gut … bis auf den 1. Beruf *g*).
      Ich musste von Tierliebe auf Technik in umdenken 😠
      Deine jetzige Tätigkeit stelle ich mir zwar sehr schön, aber auch sehr anstrengend vor. Oder wie ist das?

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      • Hallo 🙂
        Natürlich ist es auch anstengend, (so wie viele Berufe), aber man bekommt so wahnsenig viel dabei zurück. Eine dicke Umarmung, ein kleines gebasteltes Geschenk, ein strahlendes Lächeln……außerdem gefällt es mir so gut, da wir den Jahreskreis feiern. Also, ich bekomme von den diversen „Festen“ wie Ostern, Weihnachten, Allerheiligen, Geburtstage usw… so viel mit. Und Kinder sind so grundehrlich.
        Liebe Grüße

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        • Und Kinder sind so grundehrlich
          Diese Grundehrlichkeit ist es, die ich in meinem Job, bei meinen Leuten, immer vermisst habe.
          Ich kann dich deshalb gut verstehen. Tiere, kleine Kinder und Betrunkene lügen einen nicht an und verstellen sich nicht. Vielleicht habe ich das schon immer geahnt und wollte deshalb etwas mit Tieren machen?! 🙂
          Hab‘ noch einen schönen Abend, Nila!

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