Gedankenkarussell

Sommerpause – Blogpause – Gedankenpause? Nee, so leider nicht. Die Gedanken bleiben und das ist auch gut so. Allerdings haben mich die von letzter Nacht nicht schlafen lassen. Okay, nicht allein nur die Gedanken. Das Fernsehprogramm war auch ein bisschen dran schuld. Jedenfalls das Thema. Es ging ums Weltall, Galaxien, schwarze Löcher und Co.
WissenschaftWie schwarze Löcher funktionieren, das werde ich wohl nie verstehen. Das kann man mir noch hundertmal erklären. Da hapert’s wohl an meinen Kenntnissen in Physik (das fällt doch wohl in die Rubrik Physik, oder?). Das hat mich jedoch nicht so beschäftigt … sondern vielmehr mal wieder die Frage, wo und wann, ob überhaupt und wenn nicht, wie und was dann … kurz: wo endet das Weltall? Wie sieht das Ende aus? Kommt da ’ne Mauer? Geht’s da bergab? Was zeigt das Ende an?
Mein kleines Köpfchen kann einfach nur dreidimensional denken. Raumdimension = Länge, Breite und Höhe. Punkt. Eine feine kleine (oder große 😉) „Schachtel“. Mit Begrenzungen. Allerdings … ein eckiges Weltall? Nee. Also eine Kugel? Vorstellbar. Allerdings auch mit Grenzen. Eine Röhre? Ach menno, egal was ich mir auch vorstelle, alles hat ein Ende, eine Begrenzung. Etwas Endloses kann ich mir einfach nicht vorstellen.

Könnt ihr? Oder mir zumindest erklären, wie und wo das Weltall endet? (Oder wenigstens woher die Wissenschaftler wissen, ob ein Stern 10.000 oder 100.000 Lichtjahre entfernt ist? Aufs Licht warten konnten sie ja nicht 😉 Bis das bei uns zu sehen ist, kann der Stern ja auch bereits erloschen sein.).

Der Weltraum – unendliche Weiten… Wir schreiben das Jahr 2200. Dies sind die Abenteuer des Raumschiffs Enterprise, das mit seiner 400 Mann starken Besatzung 5 Jahre lang unterwegs ist, um neue Welten zu erforschen, neues Leben und neue Zivilisationen. Viele Lichtjahre von der Erde entfernt, dringt die Enterprise in Galaxien vor, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat.

(aus Star Trek)

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15 Kommentare zu “Gedankenkarussell

  1. Leider übersteigen die Dimensionen des Weltalls auch meinen Horizont. Der ist in dem Fall schrecklich „eng“. Aber hat nicht gerade eine Raumsonde den Jupiter erreicht nach vielen Jahren? Und ich habe das heute gelesen:
    Quelle: Wikipedia:

    Zitat:
    In etwa 40.000 Jahren wird Voyager 1 den rund 17 Lichtjahre von der Sonne entfernten Stern Gliese 445 (Sternbild Giraffe) passieren.

    Und auch dahinter wird das Weltall noch Jahrmillionen weitergehen. Kein Ende in Sicht.

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  2. … also weiß du, darüber mache ich mir nun überhaupt keine Gedanken, die mir den Schlaf rauben. Zum einen verstehe ich eh nicht, was im Weltall passiert und zum anderen brauche ich meine Gedanken für die momentane Gegenwart. Solche Beiträge sehe ich mir im Fernsehen gelegentlich auch an, aber ohne Emotionen. 😳

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  3. Vielen lieben Dank für eure Kommentare, auch wenn sie mich ehrlicherweise enttäuscht haben! Mit so viel Desinteresse an unserer Außenwelt hätte ich nicht gerechnet. Ich hatte mir Antworten, neue Denkanstöße und rege Diskussionen erhofft. Aber dieses Thema war wohl doch zu speziell! Schade, da muss ich mir mein Köpfchen wohl auch weiterhin alleine zermartern 😉
    Ich bin dann mal wieder in der Sommerpause … und auf der Suche nach Abkühlung! 🌞🌊🍦🍉🍒

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  4. Jau, das ist alles noch Physik. Aber die wird in diesem Bereich schwer vorstellbar, denn sie basiert auf mehr als drei Dimensionen, die nicht so einfach zu erfassen sind. Eine vierte bekommt man mit Mühe (und der Gefahr von Hirnknoten) noch „gebacken“, aber die aktuelle Mathematik der Kosmologie braucht schon >10, damit sich manche Dinge erklären lassen 😉 Das Ende? Hmm, wo ist das „Ende der Welt“ für eine Ameise, die auf der Oberfläche eines Luftballons (und somit quasi zweidimensional) lebt? Aber Eines ist sicher: Am Ende des Universum ist das „Milliways“!

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    • Watson … schön von dir zu lesen und Gedanken austauschen zu können.
      Als vierte Dimension kann ich mir noch Zeit vorstellen – und das sogar fast ohne Hirnknoten. Dann hört’s allerdings schlagartig auf.
      Um den Gedanken mit der Ameise aufzugreifen: Luftballon = Erde. Dann wären wir auch Ameisen … oder die Ameisen Menschen 😉 Aber auch von einem Luftballon aus geht es noch in die Höhe – genauso wie von der Erde. Beide schweben in einem Raum, einem Raum, der irgendwo und -wann mal zu Ende sein muss.
      „Milliways“: ich glaube langsam, ich muss doch mal „Per Anhalter durch die Galaxis“ (The Hitchhikers Guide to the Galaxy) von Douglas Adams lesen 😉

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      • Von „rauf und runter“ weiss die Ameise aber nix, da sie sich in dieser Dimension nicht bewegen kann 😉 Das sieht nur jemand, der den Luftballon „von aussen“ betrachten kann.

        Zur „Endlichkeit“: Eine andere Definition des „Endes“ ist die Entfernung vom Punkt des Urknalls, die ein lichtschnelles Photon in der Zeit der Existenz des Universum momentan erreicht haben kann -> Da (nach aktuellem Wissenstand) nichts schneller sein kann, ist demzufolge „dahinter“ einfach „nichts mehr“, noch nicht einmal „Raum“ 😉

        Zur „Entfernungsermittlung“: Die Entfernung einiger Sterne „in der Nachbarschaft“ lässt sich noch durch zwei Beobachtungen im Abstand von einem halben Jahr (also von gegenüberliegenden Punkten der Erdbahn um die Sonne) und der sich ergebenden Parallaxe bestimmen. Bei größeren Entfernungen findet die „Hubble-Konstante“ Anwendung, was dann aber schon in den Bereich der Schätzung geht…

        Zu „Douglas Adams“: Teil 1 habe ich gerade (zum werweisswievielen Male) „durch“, Teil 2 dauert wohl noch ein paar Tage, und Teil 3 dauert länger (weil „echt schräg“). Teil 1 kann ich dir also ausleihen.

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        • Dahinter ist nichts mehr … genau DAS ist es, wo mir meine Vorstellungskraft und mein Verständnis abhanden kommen. Das geht nicht in mein Köpfchen, das macht mich kirre. Du kennst mich, ich muss alles begreifen und verstehen können, dann kann ich es auch akzeptieren. Hier bin ich nur ratlos und verwirrt.

          Wegen D. Adams komme ich irgendwann auf dich zu. Momentan fehlt mir die Zeit und die Ruhe. Ich vermute, dass man für diese „schwere “ Lektüre einen freien Kopf und einen wachen Verstand braucht 😉

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  5. Ich schätze mal es ist wie in „Raumschiff Enterprise“ schon gesagt…. UNENDLICHE WEITEN.
    Also für unser kleines Köpfchen nicht vorstellbar.
    Ich glaube, dass es keinen Anfang hat und auch kein Ende. Lol, also nicht wie bei einer Schüssel, ein Tellerrand.
    Das ist aber auch gut so.Es muss nicht alles erforscht werden. Ein paar Dinge sollen einfach geheimnisvoll bleiben. Wer weiß, was noch alles kommt.
    Bussal und liebe Grüße
    Nila

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